Billy Rückert

Listenplatz 33

Über mich

Schalom liebe Gemeindemitglieder,

erneut stelle ich mich zur Wahl da meine festgelegten Ziele noch nicht erreicht worden sind.

Meine persönliche familiäre Geschichte ist mit meinen Zielen für die jüdische Gemeinde eng verflochten: Geboren in Tel-Aviv, aufgewachsen in Berlin, Abitur und Armeedienst in Israel, später wieder zurück nach Berlin um zu studieren.

Sport und Maccabi begleiteten uns stets. Mütterlicherseits war mein Opa als im jüdischen Sportverein Bar Kochba. Meine Oma kam nach Israel mit der ersten Makkabia. Väterlicherseits war meine Oma als Jugendliche schon bei Makkabi in Berlin, meinen Vater kennen noch viele als Schwimmlehrer aus der Krummestrasse. Deswegen meine ich, Makkabi muss unterstützt und geschützt werden!

Die Tatsache, dass es das Land Israel gibt, hat meine Familie gerettet. Jetzt müssen wir auch in Berlin Flagge zeigen und das einzige jüdische Land auf der Welt lautstark und aktiv unterstützen.

In meiner Kindheit gab es keine jüdische Schule in Berlin. Die meisten Kinder mussten mit rassistischen Bemerkungen und Übergriffen umgehen. Meine Söhne hatten das Glück in die Heinz-Galinski-Grundschule gehen zu dürfen. Dort war ich Jahrelang Gesamtelternvertreterin und ich bin noch immer Vorsitzende des Fördervereins. Auf diesem Wege hoffe ich unsere jüdische Grundschule besser und attraktiver für die Zukunft unserer Kinder zu machen.

Leider haben wir nach wie vor, für Kinder, die keine Gymnasialempfehlung haben, keine jüdische Sekundarschule. Diese muss so schnell wie möglich geschaffen werden!

Die Synagogen sollten wieder relevante und interne Angelegenheiten mitbestimmen dürfen. Die jüdische Gemeinde muss wieder demokratisch funktionieren, die Gremien müssten wieder einberufen werden, die Repräsentantenversammlungen wieder regelmäßig stattfinden!

Wie vor 4 Jahren vertrete ich die Meinung, dass Kinder und Senioren den absoluten Vorrang haben müssen. Eine Kooperation zwischen Schulen und Synagogen, sowie Kindern und Senioren muss hergestellt werden.

Ich bin nach wie vor für eine Einheitsgemeinde. Also, lasst uns unsere Gemeinde gemeinsam stärken und verbessern!

EMET, es gibt nur eine Wahrheit!