Leonard Kaminski

Listenplatz 20

Über mich

Schon immer war jüdisches Leben in Berlin der zentrale Punkt für mich. Ich besuchte die Heinz-Galinski-Schule, war Chanich im Jugendzentrum und bin auf Machane nach Bad Sobernheim gefahren. Später wurde ich Madrich in der ZJD und habe als Rosh mehrere Machanot geleitet. Bei Makkabi habe ich Tennis gespielt.

Die Jüdische Gemeinde war immer präsent und ich habe gewusst, dass wir Berliner Juden von ihr nach innen gut organisiert und nach außen stark repräsentiert werden. Nach drei Jahren Diplomatie-Studium in Israel und einem Jahr Studium der internationalen Sicherheit in Paris kehrte ich nach Berlin zurück, und musste mit eigenen Augen ansehen, was mir Familie und Freunde schon berichtet hatten: Sinnvolle Aktivitäten für Gemeindemitglieder jeglichen Alters? Soziales Engagement für die schwächeren in unserer Gemeinde? Eine Außendarstellung, die unserer Gemeinde würdig ist? Eine starke politische Vertretung für die Juden Berlins? Fehlanzeige!

Beispiel Makkabi: Im Mai habe ich die Gründung der 3. Makkabi Fußball-Herrenmannschaft initiiert, als deren Koordinator und Linksverteidiger ich seit Beginn dieser Saison aktiv bin. Durch die neue Mannschaft hat Makkabi über 20 Neumitglieder gewonnen. Als wir von einem anderen Team antisemitisch angegriffen wurden, kam auch hier keinerlei Hilfe vom Gemeindevorsitzenden.

Ich möchte, mit meinen Freunden von Emet, die Gemeinde wieder zu alter Stärke bringen und sie zur viel respektierten Institution machen, die sie in Berlin einmal war. Meine Erfahrungen in der Politik und mit den Medien, die ich als Nahost-Referent beim AJC gemacht habe, werde ich mit aller Kraft einsetzen, um dieses Ziel zu erreichen. Damit wir wieder die Gemeinde haben, die wir verdienen!

EMET, es gibt nur eine Wahrheit!