Leonid Golzmann

Listenplatz 15

Über mich

Ich bin ein Kind dieser Gemeinde: 1971 in Moldawien geboren, wurde ich mit acht Jahren Gemeindemitglied! Seitdem ist unsere Gemeinde alles für mich. Aber in erster Linie ist sie mein spirituelles Zuhause, denn seit meiner Hochzeit 1997 lebe ich orthodox, habe drei Kinder und kann mir ein Leben ohne meine Synagoge in der Joachimsthaler Strasse nicht mehr denken. Dort habe ich mein Wissen über das Judentum mit unserem verehrten Rabbiner Ehrenberg vertieft. Dank ihm konnte ich die Grundlagen, die ich bei der Lauder-Foundation vorher gelernt hatte, erweitern. In dieser Synagoge bin ich auch der Gabbai (Synagogenvorsteher).

Liebe Gemeindemitglieder, ich war in den letzten vier Jahren schon in der Repräsentantenversammlung dabei: Unserer Gemeinde fehlt eine Führung, die diese stolze Gemeinde auch verdient. Wir brauchen einen transparent agierenden, einen professionellen Vorstand, der Synagogenbeter und ihre Vorstellungen mit Respekt behandelt, auf Belange der Jungen eingeht und nach Außen ein Bild abgibt, was unserer Gemeinde würdig ist. Wo sind die Pläne von vor vier Jahren geblieben? Wo ist die versprochene Chewra Kadischa geblieben? Die Erweiterung des Friedhofs Heerstraße? Der Behindertenzugang in die Synagoge? Viele dieser Pläne sind an den Verantwortlichen gescheitert.

Wir müssen mit dem Kindergarten und den Schulen stärker zusammen arbeiten, das Jugendzentrum muss die Unterstützung erhalten, die es braucht, statt zu Wahlkampfzwecken immer wieder missbraucht zu werden. Wir müssen mehr Tradition und Religionsaufklärung betreiben, so daß alle Richtungen liberale und orthodoxe zusammenarbeiten und nicht gegeneinander. Mein Traum ist, dass wir schon sehr bald mehr Kinder Bar und Bat-Mizwa ermöglichen. Wir wollen eine größere Autonomie für Synagogen erreichen, damit sie sich besser entfalten können. Wir wollen, dass sie im neuen Glanz erstrahlen - nicht nur ihre Gebäude, sondern auch ihr Stolz und ihre Würde. Rabban Schimon ben Gamliel sagte: „Auf drei Dingen beruht die Welt, auf Recht, auf Wahrheit und auf Frieden“. Alles drei ist in unserer Gemeinde in den letzten Jahren verloren gegangen. Wir alle müssen dafür sorgen, dass wir unsere Welt – unser jüdisches Zuhause im neuen Glanz erstrahlen lassen:

Mit Schalom, mit Halacha und mit Emet.

Liebe Gemeindemitglieder, geben Sie Ihre Stimme mir und der Wahlliste EMET!

EMET, es gibt nur eine Wahrheit!