Michail Schnittmann

Listenplatz 35

Über mich

Ich wurde in Odessa 1953 geboren. 1972 absolvierte ich Kunsthochschule in Odessa und 1980 Kunstakademie in Tbilissi.

Antisemitismus und die geistige Unfreiheit haben mich gezwungen mit meiner Familie - Frau Anna und Sohn Leonard, im Jahr 1988 die UdSSR zu verlassen. In Berlin kamen wir, als der unangefochtene Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Heinz Galinski war, der einen sehr guten Ruf in Deutschland genoss. Er hat verstanden, das Potenzial der jüdischen Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion zu schätzen und förderte unserer Ankunft. Gemeinsam mit der ZWST begann Gemeinde die Arbeit nach der Anpassung und Integration. Später wurde es zum Integrativ-Kultur-Projekt «Hatikva», mit Menschen aller Altersgruppen mit dem Ziel, die Bekanntschaft mit der jüdischen Religion, Tradition und Kultur. Wurde gegründet und 20 Jahre arbeitete die Jüdische Galerie. Sie zog die Aufmerksamkeit der Liebhaber der Kunst weit außerhalb der Jüdischen Gemeinschaft, und leistete somit einen Beitrag zu einer tieferen Bekanntschaft der deutschen Öffentlichkeit mit der jüdischen Kultur. Sie war auch meine Galerie.

Im Jahr 2004 kam der damals neue Vorstand einseitig aus dem Projekt «Hatikva». (In dieser Zeit war Dr. Joffe zunächst Mitglied des Vorstands, und dann und der Vorsitzende der Gemeinde). Im Jahr 2012, nach der Schließung der Niederlassung ZWST Berlin, nahm die Gemeinde nur die Reste der Struktur, die das Projekt "Hatikva". Die schriftliche Beschwerde an den Vorsitzenden der Gemeinde mit der bitte, die Arbeit der Jüdischen Galerie wieder zu beleben, blieb ohne Antwort. In dem laufenden Jahr schloss Dr. Joffe das seit 29 Jahren existierende Projekt «Woche der jüdischen Kultur in Berlin».

Also, beseitigt die Führung der Gemeinde bereits seit mehr als 10 Jahren absichtlich alles, was im Zusammenhang mit der jüdischen Kultur steht? Und doch, gerade in der Kultur und der Kunst, die im Laufe der letzten Jahrhunderte, zeigen Juden sich mit der größten Präsenz. Ich werde kämpfen, damit die Kultur wieder Priorität bekommt und für die Vereinigung unserer Gemeinde beitragen kann. Ich möchte dass unsere Gemeinde wieder Treffpunkt von Gleichgesinn-ten wird, und die Führung der Gemeindet wieder die Autorität in Deutschland gewinnt.

EMET, es gibt nur eine Wahrheit!